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Weißbrot mit Sauerteig nach Ketex

Neben dem Heidebrot und dem Unfugasse war das Weißbrot mit Sauerteig nach Ketex-Gerd das dritte Brot für den ersten Geburtstag meines Sohnes. Und was soll ich sagen? Ich gratuliere mir, zur hervorragenden Rezeptauswahl und umso mehr Gerd für das tolle Rezept. Ich habe nur die Dinkeltype von 630 auf 1050 geändert und ein bisschen weniger Salz benutzt. Ein aromatisches Brot das zu Salaten und Gegrilltem sehr gut passt. Es war leider schon am nächsten Tag etwas altbacken, aber das mag auch daran gelegen haben, dass es den Abend über im Freien auf dem Schneidebrett verbracht hat.

Weißbrot mit Sauerteig

Schöner, rustikal aufgerissener Laib. Das war im Nachhinein natürlich Absicht!

Sauerteig

  • 50g Weizenmehl 550
  • 50g Wasser
  • 5g Weizen-Anstellgut

Vorteig

  • 75g Weizenmehl 550
  • 75g Dinkelmehl 1050
  • 37g Roggenmehl 1150
  • 187g Wasser
  • 2g Hefe

Hauptteig

  • Sauerteig
  • Vorteig
  • 125g Weizenmehl 550
  • 125g Dinkelmehl 1050
  • 13g Roggenmehl 1150
  • 63g Wasser
  • 5g Backmalz
  • 10g Salz
  • 8g Hefe

Den Sauerteig und den Vorteig jeweils mischen und 16 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Alle Zutaten für ca. 15 Minuten auf kleinster Stufe kneten. Danach 20 Minuten ruhen lassen und noch einmal kurz mit der Hand durchkneten. Dann rundwirken, langwirken, ab ins Körbchen und für 60 Minuten zur Gare stellen.

Bei 230°C für 15 Minuten anbacken, dann auf 180°C 35 Minuten fertig backen. Schwaden nicht vergessen.

WeibrotmitSauerteig_Anschnitt

Schöne, feine Porung und eine rösche Kruste.

Heidebrot nach Björn

Auf der Suche nach einem Rezept mit Roggenmehl 1370 habe ich das Heidebrot von Björn gefunden. Da ich meine Sauerteige wieder einmal füttern wollte, hat sich das Rezept gleich doppelt angeboten, denn der Brotdoc selbst schreibt:

Herstellbar in der direkten Teigführung unter Verbrauch eines vorhandenen Weizenanstellgutes erhält man ein hocharomatisches Alltagsbrot.

Und das ist es in der Tat: Hocharomatisch, alltagstauglich und einfach schweinelecker!

Heidebrot

Der doppelte Heideommes mit ordentlich Ofentrieb: Eingeschnitten und eingerissen.

Menge für 2 Brote (die gerade so in meinen Backofen passen…)
Hauptteig: 

  • 150g Weizenvollkornmehl
  • 250g Roggenmehl 1370
  • 700g Weizenmehl 550
  • 100g Weizensauerteig
  • 704g lauwarmes Wasser
  • 11g Frischhefe
  • 50g flüssiges Backmalz
  • 22g Salz

Die Hefe, den Sauerteig und das Backmalz im Wasser gut auflösen. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und mit einem Löffel verrühren. Danach geht es mit den Händen weiter, entweder in der Schüssel oder auf der gut bemehlten Arbeitsfläche. Nach ungefähr fünf Minuten mit der Hand zieht der Teig an und klebt nicht mehr ganz so arg. Dann den Teig in eine gut geölte Schüssel geben und 90 Minuten gehen lassen. Dazwischen zweimal strecken und falten.
Dann den Teig entgasen und in 2 gleiche Teile von ca. 980 g teilen. Diese rundwirken und je nach Gärkörbchen in Form wirken (ich habe ein rundes und langes, dadurch passen zwei Brote gerade so nebeneinander auf den Backstein…) In Vollkornmehl oder Schrot wälzen und 60 Minuten gehen lassen.

Bei 250°C fallend auf 210°C für 75 Minuten mit dampf backen. Nach 10 Minuten den Dampf ablassen. Das Brot sollte eine recht dunkle Farbe bekommen.

Heidebrot_Anschnitt

Ich könnte glatt wieder einen Teig ansetzen.

Roggentoast nach Lutz Geißler

Auf der Suche nach gutem Toast bin ich auf ein Roggentoastrezept von Lutz gestoßen. Die Beschreibung klang sehr lecker: Ein saftiges und lockeres Brot mit einer angenehmen Sauerteigsäure. Schon beim Befüllen der Backform war mir klar, dass dieser Ommes wenig mit einem herkömmlichen Weizentoast zu tun haben wird. Als er aus dem Ofen kam umso mehr: Das Brot ist wirklich saftig und relativ locker und bestens für herzhaftes Frühstück oder Nahkampf geeignet. Nach spätestens zwei Scheiben ist dann auch Schluss, denn dann bin ich ich wirklich satt. Trotzdem, eine tolle Alternative zum Weizentoast, wenn man es mal etwas rustikaler aus dem Toaster haben möchte.Roggentoast

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Dinkel-Roggen-Laib

Bei meiner Bestellung bei der Adler-Mühle ist mir leider die Maus etwas durchgegangen, daher habe ich zur Zeit ein stattliches Mehllager. Diesmal war der Dinkel dran. Das Rezept von Lutz habe ich unverändert übernommen. Leider war die Garzeit wohl viel zu lange, denn was aus dem Ofen rauskam war eine Mischung aus einem Kuhfladen und einer Untertasse. Lutz meinte, ich solle die Kühlschrankgare verkürzen und das werde ich auch bald tun, denn der Dinkel war vor allem eines: Lecker!

Dinkel-Roggen-Laib

Captain Picard hätte an dieser Untertasse seine wahre Freude gehabt.

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