Weißbrot nach Günther Weber

Ich habe ja schon in den letzten Beiträgen von meinem Weizenmehlvernichtungsfest berichtet. Dies hier ist der Versuch, ein Weißbrotrezept durch Teiglingsvergewaltigung mittels einer Toastbrotform in ein Kastenweißbrot zu verwandeln. Das Ergebnis hat mich nicht überzeugt und das liegt zu aller erst an meinem Versuch selbst. Und dann an der deutlichen Übergare. Zum Rezept selbst kann ich also nichts sagen. Schaut man sich aber die Berichte und überschwänglichen Rezensionen zu Webers Buch “Gut Brot will Weile haben” an, vertraue ich da gerne dem Urteil anderer.

Geschmacklich konnte das Brot auch nur mit viel Aufstrich, Dip und Belag überzeugen. Aber ich finde die Idee interessant, den Hauptteig im Ganzen für 10 Stunden gehen zu lassen und nicht nur einen Vorteig. Ich backe es nochmal und berichte dann.

Webers Weißbrot

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Der erste Backtag

Nach einigen Backversuchen habe ich beschlossen, einen ganzen halben Backtag einzulegen. Der Plan war Günther Webers Bauernbrot und Weißbrot, sowie Halterner Graubrot vom Brotdoc zu backen. Zur Mittagspause gab es Pizza mit Vorteig und langer Führung. Hat auch alles geklappt ;-)

Die Idee dabei war, nicht jeden Tag den Ofen aufheizen zu müssen, warten bis der Backstein heiß ist und die ganze Woche mit dem anrühren verschiedener Vorteige beschäftigt zu sein – selbst wenn das natürlich eine schöne Beschäftigung ist, besonders familienkompatibel ist das nicht. Außerdem muss auch noch aufgeräumt werden, aber als Vater in Elternzeit mache ich das sowieso mehrmals täglich an verschiedenen Kriegsschauplätzen. Da mich im Moment das Backfieber sehr gepackt hat, backe ich zweimal die Woche jeweils drei bis vier Brote.

Der nächste Backtag ist geplant, es gibt zweimal Toast und ein Dinkelbrot. Bis dahin.

Pizza mit Vorteig

Nun also sollte mein erstes belegtes Brot in den Ofen wandern. Die Pizza nach einem Rezept von Lutz Geißler war eigentlich für den Abend geplant. Da aber meine erste Backtagplanung eine größere Lücke um die Mittagszeit hinterließ, habe ich beschlossen, den heißen Ofen auszunutzen und die Pizza schon zum Mittag zu kosten. Ich habe nur die Hartweizenteile geändert und vollständig auf das Pizzamehl der Adler-Mühle gesetzt. Es war unglaublich lecker! Belegt mit Tomaten, Büffelmozzarella, etwas Olivenöl und Basilikum kam besonders das Teigaroma gut heraus. Duftend, kross und fluffig an den richtigen Stellen, ach was rede schreibe ich, seht selbst.

Pizza

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Halterner Graubrot

Mein erster geplanter Backtag wurde zu einem wahren Weizenmehlvernichtungsfest. Neben dem Bauernbrot, einem Weißbrot und Pizza zur Stärkung zwischendurch kam nun noch das Halterner Graubrot in den Ofen. Das Rezept ist vom Brotdoc. Das Rezept hat er für eine Kolummne in der Halterner Zeitung eingereicht. Es sollte ein einfaches und aromatisches Brotrezept sein, das jeder nachbacken kann. Nun, zumindest ich habe es geschafft und der Brotdoc hat Recht, es ist ein aromatisches Brot mit einer tollen Kruste.

Halteraner Graubrot

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Bauernbrot nach Günther Weber

Mein erstes Brotbackbuch war “Gut Brot will Weile haben”, von Günther Weber. Ein Vollblut-Holzofenbäcker, der auf der schwäbischen Alb einen riesigen Holzofen errichten ließ um dort Brot fernab jeglicher Massenbäckerkonventionen zu backen. Und so aufs wesentliche reduziert, wie er bäckt, hat Weber auch den Rezeptteil des Buches. Das schadet aber nicht, wenn alle Brote und Kuchen so lecker werden, wie das Bauernbrot, im Gegenteil. Jochen Malmsheimer hat in einem Stück so richtig erkannt: “Graues Brot, mit einer Kruste und eigenem Geschmack. Die Älteren unter ihnen werden sich vielleicht erinnern…” Und so eines kam an meinem ersten Backtag aus dem Backofen.

Webers Bauernbrot

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