Kategorie-Archiv: Erscheinungsjahr

Morton Rhue: “Asphalt Tribe”

Ravensburger-Verlag, 2005. 224 Seiten.

Heute geht es um das 2005 erschienene Buch “Asphalt Tribe” des Wellenmanns Morton Rhue.

Der Asphalt Tribe ist eine Gruppe von Straßenkindern, die im eisig-winterlichen New York versuchen, zu überleben. Zu ihrer Gruppe gehören noch andere Jugendliche: Jewel und 2Moro, die sich in Discos für Geld an Männer verkaufen, Tears, die von ihrem Stiefvater misshandelt wurde, Rainbow, die ritzt, Maggott, der die Welt verändern will und reiche Eltern hat oder OG mit seinem Hund Pest. Weiterlesen

Morris Gleitzman: “Einmal”

Carl Hanser Verlag, 2009. 192 Seiten.

In „Einmal“ entdeckt ein kleiner Junge nach und nach die Verbrechen der Nationalsozialisten. Dabei ist das Buch aus Sicht dieses Jungen geschrieben und versucht, dessen Sprache abzubilden, der immer weniger über eine Sprache verfügt, die Sinnlosigkeit der Taten zu beschreiben.

Felix ist neun Jahre alt und lebt seit über drei Jahren in einem abgelegenen katholischen Waisenhaus in Polen. Felix glaubt fest daran, dass seine Eltern ihn aus dem Waisenhaus abholen werden. Felix ist Jude und die Geschichte spielt im Jahr 1942. Als Felix beobachtet, wie uniformierte Männer im Hof des Waisenhauses Bücher verbrennen, will er seine Eltern warnen und flieht, um sie zu suchen. Weiterlesen

Chen Jianghong: “An Großvaters Hand”

Moritz Verlag, 2009. 80 Seiten.

Der kleine Ich-Erzähler berichtet von seiner Kindheit in China: Die Oma kocht und näht, die taubstumme Schwester geht in eine Gehörlosenschule und zeigt ihrem Bruder, wie man zeichnet, die Eltern kümmern sich gut um alle. Doch die wichtigste Bezugsperson für den Erzähler ist der Großvater, an dessen Hand er vieles kennenlernt. Dann beschließt Mao mit seiner Führungselite die Kulturrevolution und alles wird anders. Der Vater muss ins Umerziehungslager. Weiterlesen

Brian Selznick: “Die Entdeckung des Hugo Cabret”

cbj Verlag, 2008. 544 Seiten.

Achtung, dieses Buch hinterlässt bleibende Eindrücke, den was Selznick da geschaffen hat lässt einen (gut, zumindest mich) nicht mehr los. Selznick hat einen Roman gezeichnet, ein Bilderbuch getextet. Er hat etwas geschaffen, was mir so noch nicht bekannt war. Ich möchte es hier mal Korrespondenzroman nennen, um zumindest ansatzweise klar zu machen, um was es hier geht: Eine Geschichte, die in doppelseitigen Schwarzweißbildern und Text erzählt wird. Gleich mehr, erst die Geschichte: Weiterlesen

Helen Vreeswijk: “Chatroom-Falle”

Loewe-Verlag, 2009. 303 Seiten.

Das Mauerblümchen Floor und ihre Freundin Marcia geraten über ein Flirtportal an eine Modelagentur.  Weder Floors gutgläubige und liebevolle Mutter, noch Marcias zerüttete Familie merken, dass es sich um ein reichlich unseriöses Angebot handelt.Bald stellt sich jedoch heraus, dass hinter der angeblichen Agentur ein Ehepaar steckt, dass mit den beiden fünfzehnjährigen pornografische Fotos machen möchte. Mit Drogen werden sie schließlich gefügig gemacht.

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David Gilmour: “Unser allerbestes Jahr”

Fischer-Verlag, 2009. 272 Seiten.

Davids Sohn Jesse kommt mit der Schule nicht mehr zurecht. David, ein ehemaliger Filmkritiker und Journalist erlaubt seinem Sohn, die Schule abzubrechen. Jesse darf schlafen so lange er möchte, er darf tun und lassen was er will, von ihm wird nicht verlangt, dass er irgendwie an seiner Zukunft arbeitet oder sogar Geld verdient. David stellt nur zwei Regeln auf: Keine Drogen und jede Woche drei Filme, die Vater und Sohn zusammen ansehen. Weiterlesen