Weißbrot nach Günther Weber

Ich habe ja schon in den letzten Beiträgen von meinem Weizenmehlvernichtungsfest berichtet. Dies hier ist der Versuch, ein Weißbrotrezept durch Teiglingsvergewaltigung mittels einer Toastbrotform in ein Kastenweißbrot zu verwandeln. Das Ergebnis hat mich nicht überzeugt und das liegt zu aller erst an meinem Versuch selbst. Und dann an der deutlichen Übergare. Zum Rezept selbst kann ich also nichts sagen. Schaut man sich aber die Berichte und überschwänglichen Rezensionen zu Webers Buch “Gut Brot will Weile haben” an, vertraue ich da gerne dem Urteil anderer.

Geschmacklich konnte das Brot auch nur mit viel Aufstrich, Dip und Belag überzeugen. Aber ich finde die Idee interessant, den Hauptteig im Ganzen für 10 Stunden gehen zu lassen und nicht nur einen Vorteig. Ich backe es nochmal und berichte dann.

Webers Weißbrot

Das Rezept also, umgerechnet von 4kg auf 500g. Das war für die Kastenform definitiv zu wenig Teig…

Hauptteig

  • 400g Weizenmehl 550
  • 240g Wasser
  • 8g Salz
  • 6g Weizensauerteig
  • 3g Hefe

Alle Zutaten für 8 Minuten verkneten. Dann 10 Stunden bei Zimmertemperatur zur Gare stellen. Dann wird das Brot langgewirkt. Ich habe es darauf in eine Kastenform gelegt, weil ich eben ein Kastenweißbrot backen wollte. Günther Weber formt daraus lange, baguetteähnliche Brote. Wie auch immer, ist der Teig geformt, kommen 1,5 bis 2 Stunden Gare und dann bei 290°C für 20 Minuten in den Ofen.

Webers Weißbrot_Anschnitt

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