Toastbrot

Da die ganze Bäckerei ja auch irgendwie familienkompatibel sein soll und wir alle gerne Toast essen, lag es nahe, Toast selber zu machen. Gerade Toastbrot scheint ja mit viel “Hex-Hex” im Teig hergestellt zu werden, damit es eben so ist, wie es ist. Und was an Zusatzstoffen vermieden werden kann, lassen wir gerne weg. Alsdenn: Ich war gespannt auf den ersten Backversuch und das erste Toastbrot aus Wasser, Salz, Mehl und (nicht zu viel) Hefe.

Toastbrot

Das Königskuchenformtoastbrot! – Foto von mir.

Das Rezept habe ich bei Brotdoc gefunden:

Salz-Hefe-Mischung

  • 22 g Frischhefe
  • 130 g Wasser
  • 19 g Salz

Hauptteig

  • 1300 g Weizenmehl 550
  • Salz-Hefe-Mischung
  • 640 g Milch
  • 80 g Butter
  • 20 g Zucker
  • 2 TL Gerstenmalzextrakt

Die Salz-Hefe-Mischung verrühren und 30 – 60 Minuten stehen lassen. Dabei ist bei mir nichts spannendes passiert. Keine Blasen, kein Blob, kein braunes Ding aus dem Sumpf. Die Mischung stand ganz harmlos auf der Heizung.

Das Ganze ohne die Butter und den Zucker kneten. Wenn der Teig schön gleichmäßig aussieht und elastischer geworden ist (Glutenentwicklung) die restlichen Zutaten schrittweise unterrühren. Diesen Punkt hatte ich überlesen und alles auf einmal dazugegeben. Für ein paar Minuten hatte ich eine wilde Butterschlacht in der Schüssel, aber dann ging es doch ganz gut in den Teig. Auf Gerstenmalzextrakt musste ich verzichten, es war keines da. Den gekneteten Teig rundwirken und  90 Minuten gehen lassen. Nach den 90 Minuten habe ich den kapitalen Dreiviertelpfünder dann langgewirkt und in vier Teile geschnitten, diese um 90 Grad gedreht (also die “4-Pieces-Methode” sieht man ganz toll beim brotdoc, z.B. hier) und in eine gebutterte Backform gesetzt. Ich spiele hier mit dem Gedanken an eine hübsche Blauglanzform mit Deckel, aber noch muss die Königskuchenform herhalten. Leider ist diese etwas zu flach geraten (oder mein Teig zu üppig? Nein, das kann nicht sein, stand ja so im Rezept…) so dass mein erstes Toastbrot nach 120 Minuten Gare mit einem Runddach in den Ofen – und natürlich auch wieder aus ihm heraus! – kam. 40 Minuten bei 220 auf 210 Grad. Abkühlen und danach: Familie begeistert, die Produktion kann beginnen.

Toastbrot_Anschnitt

Da ist sicher noch Platz für Verbesserungen, aber ich bin so schon ganz glücklich.

2 Gedanken zu „Toastbrot

  1. Pingback: Schon wieder. Toastbrot | (k)ein Mängelexemplar

  2. Pingback: Joghurt-Vollkorn-Toast nach Lutz Geißler | KH

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