Rustikales Bauernbrot

Ich hatte ja vor ein paar Tagen geschrieben, dass ich mich nochmal mit der Sauerteigpflege beschäftigen muss, da mir nicht ganz klar ist, wie und was und wo.

Da ich jetzt nicht alles wegschmeißen wollte, musste also ein Rezept her, dass ungefähr 300g Sauerteig benötigt. Fündig wurde ich wieder im großartigen Ploetzblog.

Rustikales Bauernbrot - Foto von mir

Rustikales Bauernbrot – Foto von mir

Hier das Rezept:

Sauerteig

  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 50 g Roggenmehl 1150
  • 150 g Wasser
  • 15 g Anstellgut

Hauptteig

  • Sauerteig
  • 200 g Roggenmehl 1150
  • 100 g Weizenmehl 1050
  • 50 g Weizenvollkornmehl
  • 175 g Wasser
  • 9 g Salz
  • (2g Hefe)

Den Sauerteig hatte ich nun ja schon, da musste nix mehr reifen. Allerdings hatte meiner noch kein Vollkornmehl gesehen: Ich habe zu spät gelesen, dass die Bakterien und Hefen, die sich in dem Sauerteig bilden am liebsten von Vollkornmehl ernähren. Jetzt bekommen sie auch welches, die Armen, aber für dieses Brot waren mangelernährte Backhelfer am Werk.

Die Zutaten 5 Minuten schwach und 2 Minuten etwas wilder kneten. Der fehlende Vollkornanteil im Sauerteig hat wahrscheinlich dazu geführt, dass der Teig nach dem kneten ein bisschen zu feucht war, ließ sich aber immer noch ganz gut verarbeiten. Außerdem habe ich dem Brot noch 2g Hefe gegönnt.

Nach einer Dreiviertelstunde wirken und mit dem Schluss nach unten in den Gärkorb (=eine Servierschüssel mit bemehltem Tuch ausgelegt). Dann noch ein Dreiviertelstunde gehen lassen.

Und wiederum eine Dreiviertelstunde bei 250°C fallend auf 220°C mit Dampf backen. Hat lecker geschmeckt, war jetzt aber auch kein Brot zum Niederknien. Sozusagen ein ganz Okayes Brot. Bis bald.

Rustikales_Anschnitt

Rustikales Bauernbrot. Wegen des jungen Sauerteigs ist die Struktur noch ein bisschen massiv.

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