Fränkisches Bauernbrot

Ich habe schon wieder im großartigen Ploetzblog gewildert und mir diesmal das Fränkische Bauernbrot ausgesucht. Vorgabe war, nach den Toastbrotexperimenten mal wieder ein bisschen mehr Roggen zu verarbeiten und meinem Sauerteig ein wenig Frischluft zu gönnen. Dinkel durfte nicht verwendet werden, weil ich keinen da habe, genauso wenig wie Schrot, Malz und anderes Gedöns. Gelandet bin ich dann beim Fränkischen Bauernbrot von mir nach Plötz und dieser nach Steffens. Nur die Gewürze habe ich weggelassen, da der Geschmack von Koriander und Kümmel bei meiner Frau irgendetwas zwischen Blutrausch und Wunsch nach Scheidung auslöst. Schade eigentlich…

Fränkisches_Bauernbrot

Roggensauerteig

  • 175 g Roggenmehl 1150
  • 145 g Wasser
  • 17 g Anstellgut

Hauptteig

  • Sauerteig
  • 265 g Roggenmehl 1150
  • 50 g Weizenmehl 550
  • 235 g Wasser
  • 7 g Frischhefe
  • 10 g Salz

Die Sauerteigzutaten  mischen und ca. 20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. Den Hauptteig 5 Minuten auf erster Stufe mischen und 2 Minuten auf zweiter. Klebt ein bisschen, daher erstmal 30 Minuten abgedeckt bei ca. 24°C ruhen lassen. Den Teig leicht rundwirken und den Schluss (die Seite, in der man mit den Fingern herumgrabbelt) in Roggenmehl drücken. Mit Schluss nach unten 30 Minuten bei ca. 24°C im Gärkorb in einer mit Geschirrtuch ausgelegten Salatschüssel zur Gare stellen.

Bei 250°C fallend auf 200°C mit Schluss nach oben 50 Minuten mit Dampf backen. Ein leckeres Brot. Nur die Kruste war bei meinem Exemplar ein bisschen weich und zu wenig krustig. Vielleicht zu viel und zu lange Dampf?

Fränkisches_Bauernbrot_Anschnitt

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