Ciabatta

Wir haben die Schwiegereltern zu einem plauschigen Urlaubsbesprechungsabend eingeladen, von meiner Frau gewünscht war dazu Tomaten-Schafskäse-Auflauf. Was passt dazu besser, als ein frisches Ciabatta? Nichts? Eben.

Ciabatta

Hier die Übersetzung des Originalrezeptes:

Weizensauerteig

  • 35 g Weizenmehl 1050
  • 35 g Wasser
  • 5 g Anstellgut

Hauptteig

  • Sauerteig
  • 250 g Weizenmehl 550
  • 175 g Wasser
  • 7 g Meersalz
  • 1 g Frischhefe
  • 6 g Olivenöl

Die Sauerteigzutaten mischen und 16-20 Stunden reifen lassen.

Die Hefe in Wasser auflösen und 20 Minuten stehen lassen. Alle Zutaten 10 Minuten zu einem weichen Teig kneten. 2 Stunden Gare, dabei alle 30 Minuten falten. Der Teig sollte sich in dieser Zeit noch nicht verdoppelt haben. Falls doch… nun, das steht nicht in dem Rezept ;-)

Den Teig zweiteilen und 45 Minuten im bemehlten Tuch gehen lassen. (Hier ist Bäckerleinen dringend notwendig, im Geschirrtuch gab es eine ziemliche Sauerei, weil der Teig kaum formbar ist und ziemlich auseinander läuft.) Dann mit bemehlter Seite nach oben auf ein Backpapier setzen und nochmals 45 Minuten gehen lassen. 

Bei mind. 240°C für 20-25 Minuten mit Dampf backen.

Ich habe die doppelte Teigmenge gemacht und daraus zwei Brote geformt (und nicht vier). Das war etwas zu viel für den Ofen, beim nächsten Mal halte ich mich ganz sicher vielleicht wieder ans Rezept. Die weiche Kruste gefiel meiner Frau sehr gut, für mich hätte es gerne etwas krosser sein dürfen. Da wir es getunkt haben, war das aber OK.

Ciabatta_Anschnitt

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