Bauernbrot nach Hannes Weber

Mein zweites Brot wurde das Bauernbrot nach Hannes Weber. Das Rezept dazu habe ich auf dem großartigen Ploetzblog gefunden. Nachdem mein erster Sauerteigansatz zu einem Inkubator für allerhand Mikroorganismen wurde, habe ich einen neuen angesetzt, ihm täglich gut zugesprochen und siehe da, aus Roggenmehl ward Sauerteig. Ich wollte dann den Teig gleich ausprobieren und kein allzu aufwändiges Brot backen, daher gefiel mir das einfache Bauernbrot gleich so gut.

Bauernbrot

 

 

 

 

 

 

 

Das Rezept also:

Roggensauerteig

  • 50 g Roggenmehl 1150
  • 50 g Wasser
  • 5 g Anstellgut

Vorteig

  • 100 g Weizenmehl 1050
  • 60 g Wasser
  • 2 g Frischhefe
  • 2 g Salz

Hauptteig

  • Sauerteig
  • Vorteig
  • 250 g Weizenmehl 1050
  • 105 g Roggenmehl 1150
  • 200 g Wasser
  • 5 g Frischhefe
  • 9 g Salz

Ich habe einfach 105g von meinem frischen Sauerteig genommen, da ich ehrlich gesagt noch nicht so genau verstanden habe, wie ich den Kleinen pflegen und auffrischen soll. Die Tipps dazu werde ich in den nächsten Tagen nochmal nachlesen. Dem Vorteig lässt man eine Stunde bei Zimmertemperatur Zeit, dann gehts für 10 Stunden in den Kühlschrank.

Alle Zutaten zehn Minuten auf kleinster und dann nochmal drei Minuten auf Stufe zwei kneten. Hier bin ich immer noch zu vorsichtig und knete eher zu wenig als zu viel. Warum, weiß ich nicht aber es ist quatsch. (Ich koche auch eher zu kurz als zu lang und muss mich deshalb hin und wieder mit Halbgarem arrangieren. Die Gründe muss bei Gelegenheit mal ein Psychologe heraus finden, hier soll es ums Brot gehen.)

Eine Stunde gehen lassen, langwirken, ab ins Körbchen und nochmal eine Stunde gehen lassen. Dann bei 250°C auf 180°C mit Dampf backen. Da mein Backofen keine Dampffunktion besitzt, habe ich einfach ein Backblech geflutet und das unten in den Ofen gestellt. Bei Gelegenheit will ich  es mit Lavasteinen in einer Schale probieren, die man beim Einschuss wässert. So hatte ich ziemlich viel Dampf im Ofen, Dadurch (?) war die Kruste auch wenig krustig und der Boden zwar durch, aber etwas wabbelig. Hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan: Ein leckeres unauffälliges Brot.

Bauernbrot_Anschnitt

Ein Gedanke zu „Bauernbrot nach Hannes Weber

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